60 Jahre Freilichtmuseum Hagen: Back to the Sixties

09.05.2021 Anke Hufschmidt

Teil 52

Mäckis Schmiede

Hier kommen nun die Informationen zu dem Anbau an das Bürgermeisteramt. Vor 1932 entdeckte Wilhelm Claas die kleine Schmiede und ließ sie von seinen Studierenden zeichnen. Sie war um 1850 an das Haupthaus, heute unser Bürgermeisteramt, angebaut worden. Aber anders als in Hagen-Boele steht die Schmiede seit 1979 als Einzelgebäude bei uns. Das passt aber, denn meistens wurden Schmieden wegen der Feuergefahr etwas entfernt von Wohnhäusern errichtet. Zunächst stand die Werkstatt im Bereich vor dem Schmiedemuseum. Über viele Jahrzehnte beherbergte sie eine Kaffeemühlenschmiede. Die Wahl fiel vermutlich auf diesen Beruf, weil in der ursprünglichen Werkstatt u. a. auch einmal ein „Kaffeemühlen-Kastenmacher“ gearbeitet hat und das Gewerbe für die Region typisch war. 2011 zog die Schmiede an den Weg zum Sensenhammer. Seit einigen Jahren führen wir hier museumspädagogische Programme durch. Deshalb heißt die Werkstatt heute nach unserer Museumskatze „Mäckis Schmiede“. Falls Sie Interesse an einer Buchung haben: www.lwl-freilichtmuseum-hagen.de/de/Gruppenangebote

Zeichnung eines Fachwerkhauses Blick auf ein kleines Fachwerkhaus Im Vordergrund ist eine Wiese auf der 2 kleine Fachwerkhäuser stehen. Im Hintergrund ist dichter Laubwald.

Kategorie: Museumsaufbau