04.04.2021

Unsere Windmühle zieht um

Jetzt geht`s der Mühle an die Kappe. Dafür werden erst die Schindeln und dann die Schalbretter abgenommen. Anschließend steht das Holzgerüst der Kappe frei. Nun bauen die Mühlenbauer die einzelnen Sparren des Holzgerüstes ab. Lediglich das Mittelteil wird in Gänze mit dem Kran heruntergehoben. Es folgen Flügelwelle, die nach vorne herausgezogen wird, und Kronrad. Der zweite Tag bietet Hochspannung: Der über zwei Tonnen schwere und über sechs Meter im Durchmesser breite Kappenrahmen steht zum Abbau bereit – zu schwer, um ihn als Ganzes mit dem Kran herunterzuheben. Immer mehr Einzelteile müssen die Mühlenbauer entfernen bis das Gewicht passt und der Kran den Kappenboden zur Erde befördern kann. Mühlenbaumeister Gerben Vaags beweist dabei viel Know-how und großes Fingerspitzengefühl. Zuletzt bekommt die Mühle ein vorübergehendes Dach.

Zum Abschluss erläutern Mühlenbauer Gerben Vaags und der technische Leiter des Freilichtmuseums Dennis Walter Aufbau und Funktionsweise der Windmühlenkappe.

Geschafft! Die Windmühlenkappe ist abgebaut

Kategorie: Unsere Windmühle zieht um

Schlagwort: Windmühle