26.05.2020

60 Jahre Freilichtmuseum Hagen: Back to the Sixties

Teil 22

Die Kuhschellenschmiede

Die Kuhschellenschmiede war mit der Messingstampfe der Auftakt für die Erweiterung des Museumsgeländes unterhalb der Gelbgießerei. Zwischen der Kuhschellenschmiede und der Messingstampfe blieb eine größere Leerfläche bestehen, die an einen Marktplatz erinnern sollte.

Die Kuhschellenschmiede ist ein Nachbau der Schmiede Krämer aus Grund bei Hilchenbach. Der Schmied Wilhelm Krämer (1887-1966) fertigte in dem 1861 erbauten Gebäude bis Anfang der 1960er-Jahre Kuhschellen. Anfangs produzierte Krämer noch für die Hirten der Region. Seit etwa 1950 fand Krämer dann einen neuen Absatzmarkt. Er fertigte Hausgongs mit harmonisch aufeinander abgestimmten Schellen in einem Bügel. Dieses Einrichtungsaccessoire erfreute sich in den 1950er-Jahren großer Beliebtheit und machte Krämer berühmt. Anfang der 1960er-Jahre stattete Ihm sogar Willy Brandt einen Besuch ab.

Kategorie: Museumsaufbau

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